© Bianca Gau

Cantate Domino Kirche

In leuchtendem Weiß gebaut, bilden die 1966 eingeweihte Kirche und die anderen Gebäude der Gemeinde ein in sich geschlossenes Ensemble, das für den neuen Stadtteil geplant und realisiert wurde. 
Eine Besonderheit ist das Fehlen eines Kirchturms. Da inmitten der vielstöckigen Wohnblocks gar nicht erst versucht wurde, im Bezug auf die Gebäudehöhe „herauszuragen”, gibt es eine freistehende Glockenwand mit drei Glocken, die von Hand geläutet werden.                        
 Der helle Kirchenraum erhält sein Licht von oben durch 55 Glaskuppeln.
Die Stirnseite schmückt ein großer Wandteppich, der nach einem Entwurf des Malers Heinz Kreutz gewebt wurde und zu meditativem Betrachten anregt.                          
 
Wir freuen uns, wenn Sie zu uns kommen!
 

Geschichte

Bis zum Bau der Nordweststadt in den sechziger Jahren hatte die bereits Ende der zwanziger Jahre entstandene Siedlung Römerstadt keine eigene Kirchengemeinde, sondern gehörte zur Heddernheimer Thomasgemeinde. Doch am 1. Juni 1960 wurde eine eigene Gemeinde für die Römerstadt und einen Teil der neuen Nordweststadt gegründet, die zunächst Römerstadtgemeinde hieß, 1980 aber in Cantate Domino umbenannt wurde.

Die Stadtteilarbeit war von Anfang an ein wichtiges Anliegen. Auch wenn die Nordweststadt ein überwiegend sichererer, ruhiger Stadtteil mit einer durchaus guten Infrastruktur ist, der Lebensqualität bietet, so gibt es dennoch auch soziale Brennpunkte. Hier wohnen viele Menschen in schwierigen sozialen Lagen, meist ohne deutschen Pass, so dass sich auch für eine Gemeinde andere Herausforderungen ergeben, als das in älteren, gewachsenen Stadtteilen der Fall ist. Die Gemeinde Cantate Domino setzt daher einen Schwerpunkt in der offenen Kinder- und Jugendarbeit.

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